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Ökomorphologie Stufe S (Systembezogen)

Von der Defizitanalyse zum Massnahmenkonzept in ausgewählten Einzugsgebieten

Ziele der Methode Ökomorphologie Stufe S
  • Analyse ökomorphologischer Defizite in ausgewählten Einzugsgebieten
  • Massnahmenplan für Aufwertungen
  • Definition von prioritären Massnahmen

Mit der Methode Ökomorphologie Stufe S werden ökomorphologische Defizite in Gewässersystemen analysiert und Konzepte für deren Aufwertung erarbeitet. Die Methode baut weitgehend auf den mit Stufe F erhobenen Daten auf. Während mit Stufe F Fliessgewässer flächendeckend bewertet werden, dient die Stufe S dazu, in ausgewählten Gewässersystemen ein Konzept für Aufwertungsmassnahmen zu erarbeiten. Ausgehend von der Analyse ökomorphologischer Defizite werden Entwicklungsziele für die betrachteten Gewässer festgelegt und mögliche Massnahmen vorgeschlagen. Indem der ökologische Nutzen der Aufwertungen abgeschätzt wird, können Prioritäten für die vorgeschlagenen Massnahmen gesetzt werden. Daraus resultiert ein schlüssiges und nachvollziehbares Gesamtkonzept, das als Grundlage für die konkrete wasserbauliche Umsetzung dient.

Vorgehen der Methode

Vorgehen der Methode
Anwendungsbereich der Methode Ökomorphologie Stufe S
Planungen, in denen Gewässer eine zentrale Rolle spielen:
  • Regionale Entwässerungspläne (REP),Gewässerrichtpläne
  • Hochwasserschutzprojekte, grössere Revitalisierungsprojekte
  • Grössere Meliorationen

Aktueller Stand

Die Methode wurde in den Kantonen während einer Testphase erprobt. Basierend auf den daraus resultierenden Rückmeldungen wurde die Methode überarbeitet. Bevor das Modul publiziert werden kann, muss es jedoch noch den Änderungen des Gewässerschutzgesetzes angepasst werden.

 

Box

Modul Ökomorphologie
  • Entwurf Stufe S, Version 2006 [1.7 MB]
 
Publikation
  • Aufwertungen in Fliessgewässern planen:
    Die Methode "Ökomorphologie Stufe S" [0.3 MB]