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Synthese

Synthese von Ergebnissen einzelner Methoden des Modul-Stufen-Konzeptes

Die im Modul-Stufen-Konzept erarbeiteten Methoden ermöglichen eine integrale Beurteilung des Gewässerzustandes. Die Methoden erfassen dabei je einzelne Aspekte der Gewässerqualität. Im Rahmen des Modul-Stufen-Konzeptes wurden bisher keine Aussagen dazu gemacht, wie Ergebnisse verschiedener Methoden zusammenfassend dargestellt und interpretiert werden können.

Ziel und Inhalt der Synthese
Die Synthese erlaubt einen integralen Überblick über den Zustand von Schweizer Fliessgewässern auf der Stufe F. Dabei werden Einzelbewertungen, welche mit den Modulen durchgeführt wurden, in geeigneten geografischen sowie zeitlichen Einheiten zusammengefasst und dargestellt. Dies soll die Kommunikation von Daten zur Wasser- und Gewässerqualität vereinfachen und das Ableiten von Defiziten ermöglichen.
Die Synthese besteht aus drei Schritten: die ganzheitliche Beurteilung und Darstellung des Gewässerzustands sowie die Defizitanalyse (Abb. 1). Die vier weiteren Schritte bis und mit Erfolgskontrolle werden von der Synthese nicht abgedeckt.


Die Synthese kann auf zwei verschiedenen Bewertungsebenen erfolgen:
Spezialisten-Ebene
Auf der Spezialisten-Ebene soll die Bewertung detailliert sowie die Ableitung der Defizite möglich sein.
Generalisten-Ebene
Auf der Generalisten-Ebene liegt das Hauptgewicht auf einer plakativen Darstellung, damit die Daten einfach kommuniziert werden können.

Abbildung 1: Die Schritte von der Erhebung des Gewässerzustands bis zur Erfolgskontrolle.

Der Zustand der Gewässer wird ganzheitlich dargestellt und die Resultate der verschiedenen Module mit Piktogrammen einfach und klar kommuniziert (Abb. 2).

Abbildung 2: Die Piktogramme zur graphischen Darstellung der einzelnen Module.

Es gibt wie in den meisten Modulen fünf Zustandsklassen, von denen sich bei der Synthese die gesetzliche Zielvorgabe ableiten lässt (Abb. 3).

Die gesetzlichen Zielvorgaben gelten als erreicht, wenn der untersuchte Gewässerabschnitt oder die einzelne Beurteilungsstelle einen guten bis sehr guten Zustand aufweist. Gewässerabschnitte ab dem mässigen Zustand erfüllen die gesetzlichen Zielvorgaben nicht. In diesem Fall richtet sich das weitere Vorgehen nach Art. 47 GSchV.

Abbildung 3: Die Erfüllung der gesetzlichen Zielvorgabe richtet sich nach dem beurteilten Gewässerzustand.

 
 
Methodenentwurf vom Juni 2010: Die Kantone sind eingeladen, den Entwurf der Methode zu prüfen und zu testen. Feedbacks sind erwünscht und können an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: jacqueline.schlosser@eawag.ch
Download Methodenentwurf
(Methodenentwurf: PDF, 2.1MB)

Elektronische Hilfsmittel
Für eine einheitliche Darstellung der Gewässergüte und Defizitanalyse stehen Ihnen unter nachfolgendem Link die Piktogramme und Farbendefinition der Zustandsklassen zur Verfügung.


 letztes Update , 1. Juli 2010, J.A. Schlosser