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Ökomorphologie Stufe F (flächendeckend)

Um die Naturnähe von Fliessgewässern zu beurteilen werden im Modul Ökomorphologie auf Stufe F die Bäche und Flüsse ganzer Regionen flächendeckend untersucht. Dabei werden die folgenden ökomorphologischen Parameter beurteilt:
  • die Variabilität der Wasserspiegelbreite
  • die Verbauung der Sohle
  • dieVerbauung des Böschungsfusses
  • die Breite und Beschaffenheit des Uferbereiches.


Die Abbildungen zeigen die bewerteten Parameter an einem naturnahen Gewässer und einem Gewässer in einem naturfernen Zustand.

Bewertung

Die Bewertung der einzelnen Parameter mit einem Punktesystem führt zu einer Einstufung der Gewässerabschnitte in vier Kategorien, die mit Farben kartographisch dargestellt werden können und einen raschen Überblick über den ökomorphologischen Zustand des Gewässernetzes einer Region ermöglichen.

Das Modul Ökomorphologie Stufe F wurde 1998 als erste Methode des Modul-Stufen-Konzeptes publiziert und wird seither von den Kantonen angewandt.

Download der Methode Ökomorphologie Stufe F:

BUWAL, 1998: Ökomorphologie Stufe F (flächendeckend).
Mitteilungen zum Gewässerschutz Nr. 27

(ca. 3.5 MB)

Download Ökomorphologie Stufe F

 

ÖKOMORPHOLOGISCHER zUSTAND DER sCHWEIZER fLIESSGEWÄSSER

Seit 1998 erheben die Kantone die Ökomorphologie der Fliessgewässer nach der Methode des Modul-Stufen-Konzeptes. Bis April 2006 haben 24 Kantone rund 30'650 km Gewässer erhoben und 29'000 km wurden klassiert. Davon konnten 23'887 km auf VECTOR25-GWN übertragen und in die Hochrechnungen mit einbezogen werden:

I (natürlich/naturnah): 35'000 km

II (wenig beeinträchtigt): 16'000 km

III (stark beeinträchtigt): 7'000 km

IV (künstlich/natrufremd): 3'000 km

V (eingedolt): 4'000 km

(hochgerechnet auf die Gewässer des Massstabs 1:25'000)

 

Strukturen der Fliessgewässer in der Schweiz. BAFU, 2009 (ca. 9 MB)

Download Zwischenauswertung Ökomorphologie

 

 letztes Update, 18. August 2010, J.A. Schlosser