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äusserer aspekt

Überprüfung der Anforderungen der Gewässerschutzverordnung (Anh. 2)

Das Modul "Äusserer Aspekt" ist ein Instrument zur Beurteilung des makroskopisch sichtbaren Zustandes der Fliessgewässer gemäss den Anforderungen an die Wasserqualität, wie sie in der Gewässerschutz-verordnung vom 28. Oktober 1998 festgelegt sind.

In einem Fliessgewässer sollen sich laut Anhang 2 der Verordnung kein unnatürlicher Schaum, Schlamm und Geruch, keine Trübung, Verfärbung und keine Kolmation (Abdichtung der Gewässersohle) bilden. Ebenso sollen kein von Auge sichtbarer heterotropher Bewuchs (Bakterien-, Pilzbewuchs) und kein Eisensulfid vorkommen, Algen und Wasserpflanzen sollen nicht unnatürlich wuchern und im Gewässer soll es keinen Abfall haben.
Diese Kriterien werden mit einem einfachen Verfahren überprüft, so dass Gewässer, die sich in einem schlechten Zustand befinden, erkannt werden und der Handlungsbedarf für Verbesserungsmassnahmen aufgezeigt wird.

Abfälle aus der Siedlungsentwässerung
Foto: GBL BE

 

Starker Algenbewuchs auf der Gewässersohle
Foto: EAWAG
Starke Schaumbildung
Foto: GBL BE
Stark wuchernder Pflanzenbewuchs (Flutender Hahnenfuss, Glatt, ZH)              Foto: AWEL ZH

Der Entwurf der Methode wurde in den Jahren 2005/2006 evaluiert. Die überarbeitete Version steht seit Januar 2007 zur Verfügung und wird demnächst publiziert.

Download der Methode Äusserer Aspekt

Binderheim E., Göggel, W. 2007: Methoden zur Untersuchung und Beurteilung der Fliessgewässer. Äusserer Aspekt. Umwelt - Vollzug
Nr. 0701. Bundesamt für Umwelt, Bern. 43 S.

(PDF, ca. 2.6 MB)

Äusserer Aspekt


Datenbank zur Erfassung der Daten "Äusserer Aspekt" (Version 2003)

Anleitung zum Datenbankprogramm (Version 2003)

zip-file, 5 MB

pdf, 0.3 MB

 

 

 letztes Update, 16. Juni 2010, J.A. Schlosser